Im allgemeine Sprachgebrauch wird das Wort Schamotte häufig für alle feuerfesten Ausmauererungen und Steine verwendet. In wirklich gibt es aber viele verschiedene Arten von feuerfesten Baustoffen die in verschiedenen Einsatzgebieten benutzt werden. In der Fachsprache wird Schamotte, auch Schamott, als gesteinsähnliches, künstlich hergestelltes, feuerfestes Material bezeichnet. Das Wort selber entstand angeblich durch italienische Porzellanarbeiter in Thüringen die im 18. Jahrhundert das Wort Schamotte aus sciarmotti, scarmotti an Anlehnung an “Scherben”, das durch die Thüringische Aussprache zu “Schärm” oder “Scharm” wird, gebildet haben.
Rohstoff für das Endprodukt sind Schamotte und Ton, wobei der Rohton sowohl zur Bindung der Schamottekörnung als auch zur Ergänzung des Gefüges eingesetzt wird.
Herstellung von Schamottekörnung:
Zu verwendender Ton
Schamotte ist im Prinzip nichts anderes als gebrannter Ton/Kaolin. Ein Schamottestein aus reinem Ton hätte eine enorme Brennschwindung. Durch das Vorbrennen wird ein Großteil der Schwindung vorweggenommen, so dass der Stein weniger rissanfällig wird.
Eigenschaften
Anwendungstemperaturen:
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