Querschnittsberechnung?

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Schornsteine müssen einen kreisförmigen, quadratischen oder rechteckigen Querschnitt haben, dessen Fläche nicht weniger als 100 Quadratzentimeter (circa 110 Millimeter Durchmesser) haben. Die kleinere Seite bei rechteckigen Querschnitten muss genau oder mehr als 10 Zentimeter betragen. Bei Schornsteinen, die aus Mauerwerk gemauert sind, sind dieses mehr als 12,5 Zentimeter. Die längere Seite darf das 1,5-fache der kürzeren Seite nicht überschreiten.

Der Querschnitt ist so zu bemessen, dass bei der kleinsten Wärmeleistung der angeschlossenen Feuerstätten das Abgas noch mit einer Geschwindigkeit von mindestens 0,5 Metern pro Sekunde strömen muss. Diese Vorschrift gilt auch, wenn mehrere Feuerstätten an einem Schornstein angeschlossen sind. Wird der Querschnitt so groß dimensioniert, dass die Strömungsgeschwindigkeit des Abgases unter 0,5 Meter pro Sekunde liegt, so ist mit Durchfeuchtung und betriebsstörenden Kaltlufteinbrüchen an der Mündung zu rechnen. Deshalb dürfen Schornsteine mit größerem lichtem Querschnitt nur ausgeführt werden, wenn dieser Effekt nachweisbar ausgeschlossen werden kann.


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